Heilpflanze des Monats: Rosskastanie (Aesculus Hippocastanum)

Die Rosskastanie wächst in Parkanlagen, Gärten und an Straßen, ein Baum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Stammt aus Südosteuropa und dem Kaukasus. Blätter ordnen sich fingerförmig an, werden über 20cm lang und befinden sich an langen Stielen. Im Frühling bilden sich prächtige rosafarbene oder weiße Blüten und im Herbst stattliche Früchte.
Frucht: kugelig, grünliche Kapsel mit weichen Stacheln, in der sich die rotbraunen, glatten und glänzenden Samen (die Kastanien) befinden. Im Gegensatz zu Esskastanien, für den Menschen ungenießbar.

Inhaltsstoffe befinden sich in den Rosskastaniensamen. Sie enthalten 3-10% eines komplex zusammengesetzten Saponingemisches. Ein Anteil davon heißt Aescin.

Aescin hat eine große Wirkung auf das gesamte Gefäßsystem. Wirkt gefäßabdichtend, leicht entzündungshemmend, verhindert Wasseransammlungen im Gewebe. Hilft bei Krampfadern, Venenschwäche und auch bei Hämorrhoiden, bei Schweregefühl in den Beinen und bei angeschwollenen Knöcheln. Arznei gibt es in Form von Salben, Gelen, Tabletten und spagyrisch z.B. als Spray

Spagyrik!
Pflanzenbotschaft: Vertrauen in sich selbst wiederfinden. Bei mangelndem Selbstbewusstsein.